Stosswellentherapie – Wirkungsweise und Behandlungsfelder

Innovative Methode – Extrakorporale Stosswellentherapie

Die Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) ist eine moderne, sehr wirkungsvolle Behandlungsmethode, bei der energiereiche Schallwellen in schmerzende Körperareale geleitet und dadurch krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Kapseln, Muskeln und Knochen gezielt beseitigt werden können.

Stosswellentherapie im Chirozentrum Oftringen

Das Chirozentrum von  Dr. René A. Lüchinger bietet Stosswellentherapie als eine der wenigen Praxen in der Schweiz in Kombination mit der Chiropraktik an, was der Analyse und gezielten Behebung von Funktionsstörungen der Gelenke und ihrer Weichteile sehr förderlich ist. Patienten aus den Kantonen Solothurn, Luzern und Aargau sowie aus Zofingen, Aarau, Olten und Sursee suchen uns deshalb auf.

Was sind Stosswellen – und wie wirken sie?

Stosswellen sind energiereiche, hörbare Schallwellen, die wir etwa als Donner kennen, oder als lauten Knall, wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht. In der Medizin werden Stosswellen bereits seit 1980 eingesetzt, etwa zur Auflösung von Nierensteinen. Stosswellen beschleunigen den Heilungsprozess im Körper. Sie fördern die Selbstheilungskräfte, regen den Stoffwechsel an, steigern die Durchblutung und helfen geschädigtem Gewebe, sich zu regenerieren.

Diese Krankheitsbilder können mit Stosswellen behandelt werden:

  • sehnen- und verkalkungsbedingte Schulterschmerzen, z. B. Kalkschulter
  • Tennis- oder Golferellenbogen
  • Patellaspitzen-Syndrom („Jumper’s knee“)
  • Schienbeinschmerzen/Tibiakantensyndrom
  • Schmerzen der Achillessehne
  • Fersensporn
  • chronische Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden
  • Muskelverspannungen durch schmerzende Muskelknötchen (Trigger)
  • Kniearthrose/Kniesehnenschmerzen
  • Daumengelenksschmerzen
  • Schmerzen des Mittelfusses (Metatarsalgien)
  • Schleimbeutel-Entzündung der Hüfte (Trochanter bursitis)

Dauer und Ablauf der Stosswellentherapie

Eine Behandlung dauert, je nach Krankheitsbild, zwischen 15 und 30 Minuten. Bereits nach zwei bis drei Sitzungen berichten über 80 % der Patienten über Schmerzfreiheit oder deutliche Schmerzminderung.

Durchschnittlich sind fünf bis sechs Sitzungen im Wochenabstand erforderlich.

Das geschieht bei der Stosswellen-Behandlung: Der Therapeut lokalisiert die Schmerzzone durch Tastbefund oder Stosswellenortung und bespricht mit Ihnen das Krankheitsbild. Er trägt Hautgel auf den zu behandelnden Bereich auf, um die Stosswellen möglichst ohne Energieverlust in den Körper einzuleiten. Zuerst behandelt er die Haupt-Schmerzregion mit einer fokussierten Stosswelle. Dann streicht er mit einer radialen Welle die zugehörigen Muskeln aus. So wird das gesamte betroffene Gebiet angeregt.

Bei stärkeren Schmerzen während der Behandlung ist eine lokale Betäubung möglich. Dadurch wird allerdings die Wirkung der Stosswellentherapie verringert.

Mögliche Nebenwirkungen der Stosswellentherapie

Die Extrakorporale Stosswellentherapie ist – von qualifizierten Ärzten und Chiropraktoren durchgeführt – ein weitgehend risiko- und nebenwirkungsfreies Verfahren. Rund 95 % unserer Patienten vertragen die Behandlung sehr gut.

Mögliche Nebenwirkungen sind auf 24 bis 72 Stunden beschränkt und können sein:

  • leichte Verstärkung des Ursprungsschmerzes
  • Muskelkater
  • Ausstrahlungen in die Extremitäten sowie in den Kopf
  • vorübergehender Schwindel
  • Müdigkeit

Je nach Hauttyp können leichte, schmerzfreie Hautrötungen durch Petechienblutungen der Unterhaut auftreten. Bei regelmässiger Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten können sich diese vermehrt zeigen. Faktoren wie diese berücksichtigen wir selbstverständlich bereits bei der Erstellung des Behandlungsplans.

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Kontakt und Anmeldung

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