Mit Hoffnung und Zuversicht durch die Krise

Vorsicht: auf Sie wartet Lesearbeit. Aber da Sie sowieso zu Hause bleiben müssen können Sie genauso gut mein Brieflein lesen. Und anstatt die ganze Zeit Hiobsbotschaften konsumieren zu müssen kommt hier mal etwas Gutes: Nämlich Hoffnung in Papierform. Und im allerschlimmsten Fall können Sie die vier Seiten als Notfalltoilettenpapier benutzen.

Täglich hören und lesen wir neue Berichte vom Corona Virus. Berichte, dass es der Wirtschaft zunehmend schlechter geht und die Zahlen der Betroffenen und Todesfälle steigen. Unbewusst und bewusst wird unser Hirn immer wieder geprägt von diesen Schlagworten. Die stete Wiederholung verknüpft mit unseren Emotionen (Angst, Unsicherheit, genervt sein, …) brennen sich in unsere Hirnwindungen ein wie der heisse Lötkolben in weiches Holz.

Viele Menschen sind unsicher und viele haben Angst. Manche sind nur noch genervt und finden all das übertrieben. Eines ist aber sicher: keiner kann diesem Geschehen ausweichen. Es betrifft uns alle. Damit Ihre Hirne aber etwas anderes zu tun kriegen als sich noch mehr Corona einbrennen zu lassen, möchte ich Ihnen hier etwas geben das anscheinend rar geworden ist: Hoffnung und Zuversicht. Und ein wenig Humor.

Ein wenig Geschichte

Viren gibt es als Begleiter des Menschen seit wir vor den Säbelzahntigern in Höhlen geflüchtet sind - und dort vom Höhlenbären gefressen wurden. Den Menschen gäbe es nicht mehr, würden die Viren gewinnen. Die kleinen Biester sind natürlich daran interessiert weiterzuleben. Deshalb wollen Sie auch nicht den Gastkörper vernichten, sondern sich vor allem verbreiten. Leider ist es so, dass ein schwacher Gastkörper an den Folgen des Befalls sterben kann. Aber: der Grossteil der Menschen überlebt. Denn sonst wäre der Mensch schon lange ausgestorben. Das Ziel des Lebens ist ja Fortpflanzung. Auch für die Viren.

Die Menschen sind diesen Viren aber nicht schutzlos ausgeliefert, im Gegenteil wir haben über die Jahrtausende ein tolles Immunsystem entwickelt, dass uns schützt. Und das ist meine erste wichtige Aussage: dieses Immunsystem können wir unterstützen.

Tipps und Tricks

Für die nächsten 3 Monate können Sie deshalb folgende Tipps umsetzen:

  • Vitamin D. Achten Sie auf hohe Vitamin D Spiegel im Blut. Nehmen Sie in dieser Zeit 5000-8000 internationale Einheiten Vitamin D. Das ist eine Überdosis, aber momentan sehr wichtig.
  • Vitamin K. Vitamin D und K sind gute Freunde. Lassen Sie den einen nicht ohne den anderen. Es genügt schon, wenn Ihre Teenager ihre Freunde nicht mehr treffen dürfen und dafür die Game Konsolen überhitzen. Vitamin K können Sie über eine normale Tagesdosis Vitamin K (Mk-7) halten. Sie müssen Vitamin K nicht überdosieren.
  • Vitamin C. Es ist zwar nach wie vor nicht erwiesen, dass Vitamin C gegen Viren hilft, aber ein Apfel am Tag schadet Ihnen nicht. Wenn Sie Vitamin C supplementieren wollen: das Minimum ist 1000mg pro Tag, am besten in einen Liter Wasser und über den Tag verteilt trinken.

Diese Produkte können Sie z.B. bei www.whey-protein.ch bestellen. Ich habe von dort meine Supplemente und keinerlei wirtschaftliche Beziehung zu diesem Shop, bin aber seit Jahren sehr zufrieden.

  • Hyperthermische Bäder, also heisse Bäder zur Nacht. Viren hassen Hitze. Nehmen Sie ein 40° heisses Bad oder falls Sie in der glücklichen Lage sind und zu Hause eine haben: Sauna. Täglich. Nach dem Bad ins Bett und im Bett zugedeckt nachschwitzen. Die Sauna wirkt am besten mit dem Kälteschock nachher. Also kalte Dusche! Aber Achtung: Wenn Sie Kreislauf- und Herzprobleme haben sind Bäder und Sauna nicht für Sie!

Für die nächsten 1000 Jahre gilt:

  • Gesundes Essen: Vermeiden Sie Zucker und Weissmehl sowie alle gehärteten Fette, also Fertigprodukte, insbesondere Pizzen, Pommes frites, uvm. Also an alle die, die sich mit Weissmehl eingedeckt haben: Vollkornmehl wäre besser gewesen. Essen Sie Wintergemüse, Kohl, Brokkoli, Spinat, Sellerie, … all das, was die Urgrossmutter vor 100 Jahren kochte. Von mir aus auch mit Schweineschmalz. Einfach den Salat würde ich ohne Zucker essen (die älteren unter Ihnen wissen, was ich meine)
  • Bewegung. Bewegung. Bewegung. Wenn Sie all das da oben ignorieren wollen, so ignorieren sie das hier nicht. Es ist für mich ein Paradoxon, dass wir zwar in den Migros gehen dürfen, aber nicht ins Fitnessstudio. Eine zu 60% übergewichtige Bevölkerung darf zwar Essen einkaufen, wird aber vom Sport abgehalten. Dabei ist es der 30-minütige tägliche Pulsanstieg, zügiges gehen, gemütliches joggen, leichter Kraftsport usw. die uns gesund halten, den Körper durchbluten, die Körpertemperatur erhöhen, uns schwitzen lassen und die Organe durchschüttelt. Also raus an die frische Luft. Täglich. Mindestens 30, maximal 60 Minuten. Sie können auch 100 Mal ums Haus gehen, da wir ja alle zu Hause bleiben sollen. Ich kann aber als Mediziner hier wirklich nur sagen: Bewegung muss sein. Wählen Sie eine gute Zeit und gehen Sie alleine. Dann infizieren Sie auch niemanden.

Und für die Sportler unter Ihnen: ruhig Blut, nicht übertreiben, denken Sie daran: Allzu viel ist ungesund Stresshormon Cortisol im Rahmen halten: Form halten ja, Aufbau jetzt nein!

  • Spass und Freude haben. Grad, weil es so bitter scheint und dem blöden Virus zum Trotz. Lachen ist gesund.

Wenn Sie Ihre Lieben schon nicht sehen dürfen, dann rufen Sie diese regelmässig an. Schauen Sie lustige Filme oder lesen Sie ein spannendes Buch, vielleicht eines, dass Sie als junger Mensch gelesen haben und Ihnen damals viel bedeutet hat. Kucken Sie alte Fotos an und schwelgen dabei in ungehemmter Nostalgie. Hocken Sie im Garten und machen ein Feuerchen, vielleicht können Sie auf 2 m Abstand mit dem Nachbarn plaudern und dann reden Sie mal nicht über den Virus, sondern über den Baum, der schon seit Jahren dem Nachbarn die Blätter in den Garten fallen lässt. Und wenn Sie schwerhörig sind und vor lauter Toilettenpapier kaufen die Batterien fürs Hörgerät vergessen gingen: häufig gedankenvoll nicken und lächeln funktioniert immer.

  • Probiotika: Essen Sie Bakterien. Regelmässig und mit Genuss. Die kleinen Viecher sind unsere besten Freunde (wenn es die richtigen sind). Die leben in unserem Darm und helfen dem Immunsystem. Geben Sie den Guten Futter und lassen Sie die Bösen verhungern. Die Guten haben gerne folgende Dinge: Sauerkraut, Kombucha, Kefir, Nature Joghurt, am besten bio. Da sind nämlich die Freunde der Guten drin und das gibt eine tolle Party im Bauch. Und füttern können Sie unsere Freunde mit: Chicorée und Endiviensalat, Kohl, Fasern z.B. Linsen oder Bohnen.

Und dann lassen Sie von Herzen einen gesunden Furz ertönen, denn schon Luther sagte: "Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz". Nehmen Sie den Furz als Zeichen, dass Ihre kleinen Freunde gut zu essen haben. Denn dann produzieren diese Gase. Sie können die Probiotika auch kaufen, per Tablette. Aber ich glaube, dass es besser ist, diese über Nahrung aufzunehmen und zu füttern.

Hinzu kommt nun etwas, dass uns auch krank machen kann: Schmerzen. Der Grossteil von Ihnen ist bei uns wegen Problemen des Bewegungsapparates. Und diese Probleme äussern sich häufig in Schmerzen.

Und wenn Sie Schmerzen haben sind wir für Sie da!

 

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